Ihr persönliches Grillgewürz

Ihr Grillgewürz für Ihren Edelstahlgrill

Es gibt viele Möglichkeiten Ihren Gerichten und kulinarischen Köstlichkeiten vom Edelstahlgrill den letzten Schliff zu geben. Eine davon sind die sogenannten Rubs.

Der Begriff Rub stammt dabei aus dem Englischen und kann sinngemäß mit „Einreiben“ übersetzt werden. Ein Rub ist ein Mix aus verschiedenen Gewürzen und Kräutern der vor dem Grillen auf das Fleisch aufgetragen wird. Rubs gibt es dabei in den unterschiedlichsten Varianten. Je nach Zusammensetzung der Gewürze können dabei süße, scharfe oder auch pikante Rubs entstehen und das Fleisch verfeinern.

Rubs zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie sowohl trocken also auch in Verbindung mit verschiedenen Flüssigkeiten auf das Fleisch aufgetragen werden können. Da Rubs im Grunde genommen lediglich eine Zusammensetzung verschiedener Gewürze sind, dienen sie in diesem Sinne ebenfalls dazu dem Fleisch sein Aroma zu verleihen. Über diesen Effekt hinaus verleihen Rubs dem Fleisch auch seine Farbe und leckere Kruste, welche durch das langsame Grillen auf mittlerer Temperatur entsteht.

Haben Sie also nun die Holzkohle Ihres Edelstahl Grills bereits angefeuert und möchten nun dem Fleisch noch den letzten Schliff geben? Wir möchten Ihnen hier eine kleine Hilfe geben, wie Sie dies am besten machen können.

Die Zutaten eines Rubs variieren, je nachdem welches Fleisch Sie gerade auf Ihrem Edelstahlgrill grillen möchten. Manche Zutaten werden Sie aber so gut wie in jedem Rub finden und zwar in erster Linie Zucker und Salz. Diese beiden Zutaten werden jedoch auch stark diskutiert, da beide auch ihre Nachteile mit sich bringen. Einerseits wird argumentiert, dass der Zucker im Rub beim Grillvorgang verbrennt und das Salz würde dem Fleisch seine Feuchtigkeit bzw. seinen natürlichen Saft entziehen. Daher sollten diese Aspekte bei der Herstellung eines Rubs bedacht werden. Ansonsten können Sie Ihrer Kreativität mit Blick auf die Zusammensetzung Ihrer Rubs für die nächste Grillparty freien Lauf lassen. Sie bereiten den Rub vor und den Rest regelt Ihr neuer Edelstahlgrill.

Um Ihnen eine anfängliche Stütze zu bieten, möchten wir im Folgenden zwei beispielhafte Rezepte für einen Rub vorstellen. 

 

  1. Der Klassische Rub

Für den klassischen Rub benötigen Sie neben weißem und braunem Zucker, Paprika, Salz, granulierten Knoblauch, schwarzen Pfeffer auch granulierte Zwiebeln.

Mixen Sie die oben genannten Zutaten schließlich in folgenden Mengen zu Ihrem ersten Rub zusammen:

-       ca. 500ml brauner Zucker (wahlweise auch Rohrzucker)

-       ca. 250ml weißer Zucker

-       ca. 250ml Paprika (je nach Belieben scharf oder süß)

-       ca. 250ml Salz (Sie können auch gemörsertes grobes Meersalz verwenden)

-       ca. 250ml granulierter Knoblauch

-       ca. 35g schwarzer Pfeffer (am besten frisch gemahlen)

-       ca. 35g granulierte Zwiebeln

Diese Zutaten stellen die Grundlage des Rubs dar. Sie können zu diesem Mix auch gerne noch Gewürze nach eigenem Belieben hinzufügen und dem Rub Ihre persönliche Note verleihen. Diesen Rub können sie beispielsweise für Spare Ribs oder Pulled Pork verwenden.

 

  1. Orientalischer Rub

Für den orientalischen Rub benötigen Sie weißen Sesam, granulierten Knoblauch, Zimt in Pulverform, Piment in Pulverform, Szechuan Pfeffer und Fenchel. Die genannten Zutaten mixen Sie dann bitte in folgenden Mengen zu Ihrem Rub zusammen.

-       ca. 50g weißer Sesam

-       ca. 50g granulierter Knoblauch

-       ca. 25g Zimt

-       ca. 25g Piment

-       ca. 15g Szechuan Pfeffer

-       ca. 15g Fenchel

Dieser Rub bringt ein fernöstliches Aroma mit sich und hat wirklich Feuer. Seien Sie also gewarnt. Diesen Rub können Sie sehr gut für Chicken Wings verwenden. Aber auch Fisch und andere Geflügelvarianten lassen sich super mit dem Orientalischen Rub kombinieren.  

 

Wie Sie bereits an den Mengenangaben sehen, erhalten Sie beim klassischen Rub ein größeres Volumen im Vergleich zum orientalischen Rub. Jetzt steht natürlich die Frage im Raum wie viel Sie nun vom Rub auf das Fleisch reiben, um ein sehr gutes Geschmacksergebnis zu erzielen. Grundlegend gesagt orientiert sich die Menge, die Sie auf das Fleisch reiben sollten an der Menge, die am Fleisch haften bleibt. Sollte vom Rub nichts mehr auf dem Fleisch haften bleiben, haben Sie dieses gut genug eingerieben.

 

Trockene vs. flüssige Rubs

Die Holzkohle ist heiß, das Grillrost vom Edelstahlgrill bereits vorgewärmt und das Fleisch liegt auch bereit. Die letzte zu klärende Frage ist nun, ob Sie den Rub trocken oder mit einer Flüssigkeit auf das Fleisch streichen.

Der Vorteil von trockenen Rubs ist in diesem Zusammenhang, dass Sie einen trockenen Rub über Monate aufbewahren können, ohne dass dieser sein Aroma oder seine Qualität einbüßen würde.

Flüssige Rubs dagegen können grundsätzlich jede Flüssigkeit enthalten, die dem Ganzen ein einzigartiges Aroma verleiht. Oftmals wird dafür Zitronen- oder Limettensaft verwendet. Einen flüssigen Rub können Sie im Kühlschrank für ein paar Tage bis wenige Wochen aufbewahren. Die genaue Haltbarkeit hängt stark von der zugegebenen Flüssigkeit ab.

So viel sei jedoch gesagt, mit Rubs verhält es sich wie mit dem Grillen allgemein. Geschmacklich gibt es keine Grenzen, lassen Sie Ihrer Vorstellungskraft freien Lauf und kreieren Sie Ihre eigenen außergewöhnlichen Rubs.

 

Das Auftragen des Rubs

Sie haben sich jetzt also entschieden zwischen einem trockenen und einem flüssigen Rub oder probieren auch gleich beides aus. Bevor der Rub nun aufs Fleisch aufgetragen wird, gibt es von unserer Seite noch ein, zwei allgemeine Hinweise, die Ihr Ergebnis verbessern werden.

  • für kleinere Fleischstücke, feiner gemahlene Gewürze verwenden (diese bringen den Geschmack schneller ins Fleisch)
  • beim Auftragen nicht zu viel Kraft aufwenden, lieber streuen und festklopfen
  • ganz wichtig: Teile des Rubs, die bereits mit dem Fleisch in Verbindung waren, nicht aufbewahren (Bakteriengefahr!) 

 

 

Das Team vom Edelstahlgrill Shop wünscht guten Appetit und viel Spaß beim Grillen!

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