Gartenpartie im Museumsdorf Cloppenburg

Das Museumsdorf Cloppenburg ist eine Ausstellungsstätte, die Sie faszinieren wird. Alljährlich finden Ausstellungen im ältesten Freilichtmuseum Deutschlands statt. Es liegt in Niedersachen und wurde vor circa 70 Jahren eingerichtet. Seinen Besuchern bietet es eine breite Kulisse an regionaltypischen Gärten vom Bauerngarten bis zum Nutz- und Zierpflanzengarten. Die Schönheit dieser Pflanzenwelt wird Sie beeindrucken. Zahlreiche Ausstellungen, daneben auch Dauerausstellungen, sollen die rund 250.000 Gästen pro Jahr verzaubern und Sie in die Zeit vom 16. bis 19. Jahrhundert versetzen. Es handelt sich um einen einzigartigen Ort, an dem Sie Geschichte und Kultur nicht nur hautnah erleben können, sondern aktiv teilhaben können an dem Tun und Treiben aus dieser Zeit und Region. Das Museumsdorf Cloppenburg ist auf jeden Fall eine Reise und einen Besuch wert.

Das Museumsdorf Cloppenburg bietet viel Abwechslung in musealer Atmosphäre

Neben der Möglichkeit zur Besichtigung von fünfzig Gebäuden aus dieser Zeit besteht ganzjährig auch die Möglichkeit Kurse zu belegen, von Töpfern und Backen bis Kannengießen und Schreiben. Auf Wunsch werden auch Kindergeburtstage im Museumsdorf veranstaltet. Besonders für Kinder ist dies ein mythischer Fleck voller Besonderheiten und Skurrilität, die sie sonst nicht zu sehen bekommen. Die Umgebung ist ein Ort der Historie, den die Museumsmacher Ihnen so authentisch wie möglich präsentieren möchten. Neben der Besichtigung landwirtschaftlicher Besonderheiten bis hin zu historischen Baudenkmälern können Sie im Museumsdorf Cloppenburg eine echte Zeitreise unternehmen, die Sie so schnell nicht wieder vergessen werden. Die landwirtschaftliche Architektur, vom niederdeutschen Hallenhaus, über das ostfriesische Gulfhaus bis hin zum mitteldeutschen Gehöft wird ergänzt durch Handwerksbetriebe sowie technische Kulturdenkmäler. Somit bekommen Sie ein Bild des Lebens aus der damaligen Zeit und können miterleben und nachempfinden, wie sich das ländliche Leben vor einigen Jahrhunderten abgespielt hat. Das Museumsdorf Cloppenburg lädt Sie ein, eine Reise in vergangene Jahrhunderte zu unternehmen.

Das Hallenhaus im Museumsdorf Cloppenburg

Das Hallenhaus, wegen des regionalen Bezugs auch „Niedersachsenhaus“ genannt, trat im 13. bis 15. Jahrhundert in Erscheinung. Es handelt sich dabei um ein Wohnstallhaus der bäuerlichen Bevölkerung, das Wohnung, Stall und Erntelager miteinander in einem Gebäude vereint. Bis zum 19. Jahrhundert war es in der Norddeutschen Tiefebene vom Niederrhein bis nach Hinterpommern präsent. Auch in vielen Dörfern Nordrhein-Westfalens sind diese Bauten noch zu sehen. Die Kombination aus Wohnhaus und Lagerstätte macht die Besonderheiten dieses Baus aus.

Das Gulfhauf oder auch Ostfriesenhaus im Museumsdorf

Das Gulfhaus wurde auch „Ostfriesenhaus“ genannt und ist einem Wohnstallhaus sehr ähnlich. Es entstand im 16. und 17. Jahrhundert. Es handelt sich dabei um eine Bauernhausform, die sich durch eine Holzgerüstbauweise auszeichnet. Verbreitung fand es in den Marschen und schließlich auch in den friesischen Geestgebieten. Später dehnte sich diese Bauweise bis in den Nordseeküstenraum aus. Hintergrund seiner Entstehung waren die ökonomischen Bedingungen. Es besteht aus einem Vorderhaus, „Vörderenn“ genannt, das als Wohntrakt dient, und dem angrenzenden breiteren Stall oder der Scheune, auch „Achterenn“ genannt. Den Mittelpunkt der Scheune bildet der „Gulf“, aus dem sich sein Name ableitet und der als Lager für Heu, Ernte und Geräte dient. Abseitig wurden Rinder untergebracht und auch die Toilette befand sich außerhalb.

Das mittelalterliche Gehöft im Museumsdorf

Bei einem Gehöft handelt es sich um ein bebautes Grundstück, das ländlichen Charakter hat und als Wohn- und Arbeitsstätte für Personen dient, die eine Familie bilden oder gemeinsam wirtschaften. „Gehöft“ ist ein anderes Wort für Bauernhaus. Es besitzt eine Hofstelle und mehrere Haupthäuser, oft auch eine Kapelle. Man unterscheidet zwischen Bauern- oder Herrenhof/Meierhof bzw. Guts- oder Fronhof. Seinen Namen erhielt es am Niederrhein im 14. Jahrhundert, als man mit „Gehufte“ die Wohnstätte meinte. 

Diese drei Haustypen sowie die übrigen Ausstellungsobjekte können Sie ganzjährig im März und Oktober zwischen 9 und 18 Uhr und von November bis Februar von 9 bis 16.30 Uhr im Museumsdorf Cloppenburg besichtigen. Zusätzlich zu dieser Museumsdorf Dauerausstellung finden auch Sonderausstellungen zu Themen des ländlichen Lebens in Niedersachsen statt. 

Finanzierung des Museumsdorf Cloppenburg

Die Sponsoren des Museumsdorf Cloppenburg reichen von der Sparkasse bis hin zur Nordwestbahn. Träger ist das Land Niedersachsen, neben dem Landkreis Cloppenburg, dem Landkreis Vechta und der Stadt Cloppenburg. Im Vordergrund steht die regionale Gartenkultur und der Garten-Alltag der verschiedenen Zeitepochen. Die Ausstellungen finden auf den drei oberen Etagen und im Erdgeschoss der Münchhausenscheune, im Haus Arkenstede, das von April bis Mitte Dezember von 10 bis 17 Uhr geöffnet ist, und in anderen Häusern des Museumsdorfs statt. Zu sehen sind neben den Gebäuden auch Geräte und historische Aspekte des Lebens im ländlichen Raum. Des Weiteren gibt es Bilder und Objekte zur Geschichte und Kultur der Region Niedersachsen.
Die Sammlung des Museumsdorf Cloppenburg verfügt über reichhaltige Schätze. In Museumsdorf Sonderausstellungen werden verschiedene Themen aufgegriffen und Inszenierungen zu kulturgeschichtlichen Themen und Fragestellungen veranstaltet. Die Helmut Ottenjann-Halle bietet auf ihren mehr als tausend Quadratmetern Objekte der Landtechnik, darunter Traktoren, Geräte zur Ackerbearbeitung und Erntemaschinen. Das Museumsdorf Cloppenburg ist ein Ort, an dem man auf einzigartige Art und Weise ländliche Bau-, Handwerks- und Volkskultur Niedersachsens erleben kann, auch jenseits der alljährlichen Gartenpartie. 

Einzelne Prachstücke wie besondere Möbel, Jagdmotivbilder, eine Uhrendauerausstellung und eine Textilsammlung werden ebenso präsentiert und sollen den Besuchern die Vielfalt des ländlichen Lebens veranschaulichen. Von April bis Oktober wird die Musesumsdorf Ausstellung „Adel als kultureller Impulsgeber“ gezeigt. Highlights sind Musikveranstaltungen im Faschingsstil und die zahlreichen Handwerkstätigkeiten vom Brotbacken bis hin zum Dekorieren. Aber auch ein Pferdetag, eine Dorfkirmes und ein Mühlentag werden alljährlich veranstaltet.

Daneben bietet das Museumsdorf Cloppenburg die Möglichkeit an all diesen Objekten zu forschen. Welche Möbel wurden verwendet? Welche Haushaltsgeräte präferiert? Welche Maschinen gab es und wo kam die Keramik her? All dies bietet unzählige Möglichkeiten des Forschens im Museumsdorf über das kulturelle Erbe Niedersachsens. Somit können thematische Museumsdorf Sonderausstellungen präsentiert werden, um die Lebensumgebung der ländlichen Bevölkerung der Region vom 16. bis zum 19. Jahrhundert darzustellen.

Die diesjährige Gartenpartie im Museumsdorf Cloppenburg

Die nächste Gartenpartie mit Ausstellung findet vom 25. bis 28. Mai 2017 statt.
Wir werden selbstverständlich wieder mit unseren Edelstahlgrills vertreten sein. Lassen Sie sich vom ländlichen Ambiente des Museumsdorf Cloppenburg verzaubern und erleben Sie unsere Grills in Aktion! Wir freuen uns auf Sie! Seien Sie unser Gast auf der Gartenpartie vom 25. bis 28. Mai 2017 im Museumsdorf Cloppenburg in Niedersachsen und lassen Sie sich die kulinarischen Genüsse schmecken. Überzeugen Sie sich von der Handhabung unserer Grills in der historisch einmaligen Umgebung des Museumsdorf Cloppenburg. Es wird ein unvergessliches Erlebnis für Sie werden!

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